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Begriffe, die mit A beginnen

Abfindung

Geldleistung, die der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer als finanzielle Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes zahlt. Grundsätzlich besteht kein automatischer Anspruch auf eine Abfindung. Ein Abfindungsanspruch kann sich insbesondere aus einem Aufhebungsvertrag, einem Vergleich, einem Sozialplan oder aufgrund eines arbeitsgerichtlichen Urteils ergeben. Die Abfindung wird nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Allerdings ist die Abfindung seit dem 01.01.2006 voll zu versteuern.

Abmahnung

Mit einer Abmahnung rügt der Arbeitgeber einen Verstoß des Arbeitnehmers gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten und droht gleichzeitig mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen im Falle der Wiederholung. Eine Abmahnung ist eine Art Vorstufe zu einer verhaltensbedingten Kündigung. Eine verhaltensbedingte Kündigung darf grundsätzlich nur dann ausgesprochen werden, wenn zuvor wegen eines gleichartigen Fehlverhaltens eine wirksame Abmahnung erteilt worden ist. Im Falle einer unberechtigten Abmahnung kann man eine Gegendarstellung verfassen und die Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte verlangen.

Arbeitnehmer

Person, die sich einem anderen gegenüber aufgrund eines Arbeitsvertrages zur Erbringung einer Arbeitsleistung gegen Entgelt verpflichtet hat. Im Gegensatz zu einem Selbständigen/ freien Mitarbeiter ist ein Arbeitnehmer wirtschaftlich und persönlich abhängig. Kriterien für die persönliche Abhängigkeit sind vor allem Weisungsgebundenheit gegenüber dem Arbeitgeber und Eingliederung in den Betrieb des Arbeitgebers. Arbeitnehmer haben besondere arbeitsrechtliche Rechte..

Arbeitsgericht

Besonderes Gericht für arbeitsrechtliche Streitigkeiten. Insgesamt gibt es drei Gerichtsinstanzen: 1. Instanz Arbeitsgericht, 2. Instanz Landesarbeitsgericht, 3. Instanz Bundesarbeitsgericht. Hinsichtlich des arbeitsgerichtlichen Verfahrens wird unterschieden zwischen Urteilsverfahren (individualarbeitsrechtliche Streitigkeiten) und Beschlussverfahren (kollektivarbeitsrechtliche Streitigkeiten).

Arbeitsvertrag

Vertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, aufgrund dessen sich der Arbeitnehmer zur Erbringung einer Arbeitsleistung und der Arbeitgeber zur Zahlung einer Arbeitsvergütung verpflichtet. Ein Arbeitsvertrag muss grundsätzlich nicht schriftlich, sondern kann auch mündlich abgeschlossen werden. Typische Inhalte in Arbeitsverträgen sind Regelungen zu Arbeitsinhalten, Arbeitsort, Lohn und Gehalt, Arbeitszeit, Urlaub, Kündigung, Sonderzahlungen, Geheimhaltungspflichten etc.

Arbeitszeugnis

Bescheinigung des Arbeitgebers über die Art und Dauer der Tätigkeit als Arbeitnehmer (einfaches Zeugnis) und ggf. über die Leistung und das Verhalten im Arbeitsverhältnis (qualifiziertes Zeugnis). Weiter wird unterschieden zwischen einem Zeugnis bei Beendigung (Endzeugnis) und während eines laufenden Arbeitsverhältnisses (Zwischenzeugnis)

Aufhebungsvertrag

Vertrag, mit dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Beendigung des bestehenden Arbeitsverhältnisses vereinbaren. Ein Aufhebungsvertrag muss schriftlich abgeschlossen werden. Häufig wird im Rahmen eines Aufhebungsvertrages eine Abfindung vereinbart. Folge eines Aufhebungsvertrags kann die Verhängung einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld sein.

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