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Am 27. April 2022 hat das Bun­des­ka­bi­nett eine Ergän­zung des Regie­rungs­ent­wurfs des Bun­des­haus­halts 2022 beschlos­sen, das mit dem Ent­las­tungs­pa­ket II Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ent­las­tet und die Fol­gen des rus­si­schen Angriffs­kriegs auf die Ukrai­ne abmil­dert. Auch hier in Deutsch­land belas­ten die kriegs­be­dingt gestie­ge­nen Prei­se, ins­be­son­de­re die Ener­gie­prei­se, Bevöl­ke­rung und Wirt­schaft. Am stärks­ten betrof­fen sind Men­schen mit klei­ne­ren Ein­kom­men. Vie­le Unter­neh­men mit hohen Ener­gie­kos­ten sind stark belas­tet. Aus die­sem Grund stellt der Ergän­zungs­haus­halt befris­te­te zusätz­li­che Mit­tel bereit, die gezielt Maß­nah­men finan­zie­ren, um die größ­ten Här­ten abzu­fe­dern, Deutsch­lands Ener­gie­si­cher­heit zu stär­ken und Struk­tur­brü­chen vor­zu­beu­gen. Um wel­che Maß­nah­men geht es beim Ent­las­tungs­pa­ket II? Im Spe­zi­el­len geht es dabei um die fol­gen­den Maß­nah­men: Ener­gie­steu­er auf Kraft­stof­fe soll für drei Mona­te gesenkt wer­den; für Ben­zin redu­ziert sich der Ener­gie­steu­er­satz um 29,55 Cent/Liter, für Die­sel­kraft­stoff um 14,04 Cent/Liter, ein­ma­li­ge Ener­gie­pau­scha­le in Höhe von 300 Euro für alle ein­kom­mens­steu­er­pflich­ti­gen Erwerbs­tä­ti­gen, Kin­der­bo­nus 2022 als zusätz­li­che Ein­mal­zah­lung für Fami­li­en von…

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Die Bun­des­re­gie­rung hat ange­sichts der stark stei­gen­den Ener­gie­prei­se umfas­sen­de und unbü­ro­kra­ti­sche Ent­las­tun­gen auf den Weg gebracht. Dazu zäh­len steu­er­li­che Ent­las­tun­gen sowie wei­te­re unter­stüt­zen­de Maß­nah­men. Auch betrof­fe­ne Unter­neh­men erhal­ten Hil­fe bei der Bewäl­ti­gung der Her­aus­for­de­run­gen. Mit dem ers­ten Ent­las­tungs­pa­ket hat­te sich der Koali­ti­ons­aus­schuss am 23. Febru­ar 2022 auf eine Rei­he umfang­rei­cher Ent­las­tungs­schrit­te ver­stän­digt. Dazu zäh­len ins­be­son­de­re fol­gen­de Maß­nah­men: Wann ent­fällt die EEG-Umla­ge? Zum 1. Juli 2022, Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher wer­den damit bei den Strom­kos­ten um ins­ge­samt 6,6 Mrd. Euro ent­las­tet. Der Bun­des­tag hat­te das ent­spre­chen­de Gesetz am 28. April beschlos­sen. Wie sieht es mit dem ein­ma­li­gen Heiz­kos­ten­zu­schuss aus? Bezie­hen­de von Wohn­geld erhal­ten 270 Euro (bei einem Haus­halt mit zwei Per­so­nen: 350 Euro, je wei­te­rem Fami­li­en­mit­glied zusätz­li­che 70 Euro). Azu­bis und Stu­die­ren­de im Bafög-Bezug erhal­ten 230 Euro. Der Bun­des­tag ver­ab­schie­de­te das Gesetz am 17. März 2022, der Bun­des­rat bil­lig­te es am 8. April 2022. Und wann gibt es nun die Ener­gie­pau­scha­le? Die Energiepreispauschale…

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Heu­te ist es wie­der soweit: Wie schon seit 1970 wird am 22 April auf fast der gan­zen Welt der inter­na­tio­na­le Tag der Mut­ter Erde began­gen, wie er jetzt offi­zi­ell heißt. War­um gibt es den World Earth Day? Schon früh haben vie­le Men­schen erkannt, dass wir dabei sind, unse­ren eige­nen Lebens­raum zu zer­stö­ren. Aus­ge­hend von Umwelt­be­we­gun­gen in den USA wur­de des­halb ein Tag aus­ge­wählt, an dem man einen “Tag der Erde” fei­ert. An die­sem Tag wird mit ver­schie­de­nen Kam­pa­gnen dar­auf auf­merk­sam gemacht, wie wich­tig nach­hal­ti­ges Han­deln sowohl im Gro­ßen als auch bei jedem Ein­zel­nen ist. Jeder soll sich also über­le­gen, wel­che lang­fris­ti­gen Fol­gen für die Erde durch sein Tun ent­ste­hen. Mot­to 2022: Dei­ne Klei­der machen Leu­te Schwer­punkt des Tages der Erde in die­sem Jahr ist die Fra­ge, wie man durch bewuss­ten Klei­der­kauf die Res­sour­cen der Welt scho­nen kann. Der Her­stel­lung von Anzieh­sa­chen wird sowohl die Umwelt stark belas­tet (hoher Was­ser­ver­brauch, Pes­ti­zi­de, Che­mi­ka­li­en etc.),…

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Der EPD (Equal Pay Day) weist als inter­na­tio­na­ler Akti­ons­tag auf die feh­len­de Ent­gelt­gleich­heit zwi­schen Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mern hin. Frau­en und Män­nern erhal­ten in fast allen Gesell­schaf­ten unter­schied­li­che Löh­ne (soge­nann­tes Gen­­der-Pay-Gap). Die Equal Pay Day Kam­pa­gne 2022 weist unter dem Mot­to „Equal pay 4.0 gerech­te Bezah­lung in der digi­ta­len Arbeits­welt“ dar­auf hin, dass auch die Digi­ta­li­sie­rung das Gen­­der-Pay-Gap nicht been­det hat. Die ein­zel­nen Län­der bege­hen den EPD an unter­schied­li­chen Tagen, näm­lich dann, wenn die Lohn­lü­cke zwi­schen den Frau­en und Män­nern in der Arbeits­welt geschlos­sen wird. In Deutsch­land fällt der aktu­el­le Equal Pay Day auf den 7. März 2022. Wor­auf basiert die feh­len­de Ent­gelt­ge­rech­tig­keit? Die Haupt­ur­sa­che für die die feh­len­de Ent­gelt­gleich­heit ist die Beschäf­ti­gung von Frau­en in schlech­ter bezahl­ten Beru­fen und in Teil­zeit. Die betref­fen­den Beru­fe sind bei­spiels­wei­se im sozia­len Bereich und in der Bil­dung ange­sie­delt, wäh­rend die tech­ni­schen Beru­fe – eine Domä­ne der Män­ner – durch­schnitt­lich bes­ser bezahlt wer­den. Das dadurch entstehende…

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Digi­ta­le Tech­no­lo­gien und Know-how ent­schei­den in der heu­ti­gen Arbeits- und Wirt­schafts­welt über die Wet­t­­be­­werbs- und Zukunfts­fä­hig­keit von Unter­neh­men. Damit der Mit­tel­stand die wirt­schaft­li­chen Poten­zia­le der Digi­ta­li­sie­rung aus­schöp­fen kann, unter­stützt das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz (BMWK) klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMU) mit dem Pro­gramm „Digi­tal Jetzt – Inves­ti­ti­ons­för­de­rung für KMU“. Das Pro­gramm bie­tet finan­zi­el­le Zuschüs­se und soll Fir­men dazu anre­gen, mehr in digi­ta­le Tech­no­lo­gien sowie in die Qua­li­fi­zie­rung ihrer Beschäf­tig­ten zu inves­tie­ren. Wel­che Inves­ti­tio­nen wer­den geför­dert? Das Pro­gramm ent­hält zwei För­der­mo­du­le. För­der­mo­dul 1: „Inves­ti­ti­on in digi­ta­le Tech­no­lo­gien“ Die­ses Modul unter­stützt Inves­ti­tio­nen in Soft- und Hard­ware, ins­be­son­de­re für die inter­ne und exter­ne Ver­net­zung des Unter­neh­mens. Geför­dert wer­den Inves­ti­tio­nen in digi­ta­le Tech­no­lo­gien und damit ver­bun­de­ne Pro­zes­se und Ände­run­gen im Unter­neh­men. Die­se Inves­ti­tio­nen müs­sen vom Antrag­stel­ler kon­kret benannt wer­den. Hier­zu gehö­ren ins­be­son­de­re Hard- und Soft­ware, wel­che die inter­ne und exter­ne Ver­net­zung der Unter­neh­men för­dern, zum Bei­spiel unter fol­gen­den Aspek­ten: Daten­ge­trie­be­ne Geschäfts­mo­del­le, Künst­li­che Intelligenz…

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Am 9. Febru­ar hat die Regie­rung die Bezugs­dau­er für das Kurz­ar­bei­ter­geld befris­tet bis zum 30. Juni 2022 auf bis zu 28 Mona­te ver­län­gert. Da Betrie­be, die seit Anfang der Pan­de­mie im März 2020 durch­ge­hend in Kurz­ar­beit sind, die maxi­ma­le Bezugs­dau­er für das Kurz­ar­bei­ter­geld von der­zeit 24 Mona­ten schon im Febru­ar 2022 aus­schöp­fen, soll die Ver­län­ge­rung der Bezugs­dau­er rück­wir­kend zum 1. März in Kraft tre­ten. Blei­ben Mini­jobs anrech­nungs­frei auf das Kurz­ar­bei­ter­geld? Zusätz­lich wer­den von den bis­he­ri­gen pan­de­mie­be­ding­ten Son­der­re­ge­lun­gen bis zum 30. Juni 2022 fort­ge­führt: die Anrech­nungs­frei­heit von Mini­jobs auf das Kurz­ar­bei­ter­geld, die erhöh­ten Leis­tungs­sät­ze bei län­ge­rer Kurz­ar­beit und der erleich­ter­te Zugang zur Kurz­ar­beit  die Zahl der Beschäf­tig­ten, die vom Arbeits­aus­fall betrof­fen sein müs­sen, bleibt von min­des­tens einem Drit­tel auf min­des­tens 10 Pro­zent abge­senkt und auf den Auf­bau nega­ti­ver Arbeits­zeit­sal­den wird wei­ter voll­stän­dig ver­zich­tet. Wer­den Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge wei­ter zur Hälf­te erstat­tet? Die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge wer­den den Arbeit­ge­bern nach dem 31. März 2022 wei­ter zur Hälf­te erstattet,…

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Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil will mit einer Ver­schär­fung des Straf­rechts die Bil­dung von Betriebs­rä­ten auch gegen den Wider­stand von Arbeit­ge­bern erleich­tern. Die Stö­rung oder Behin­de­rung von Betriebs­rats­grün­dun­gen sol­le künf­tig von der Jus­tiz auf Ver­dacht von Amts wegen auch ohne vor­lie­gen­de Anzei­ge als Straf­tat ver­folgt wer­den, sag­te Heil am Sams­tag. Zwar ist bereits nach der gegen­wär­ti­gen Rechts­la­ge die Stö­rung oder Behin­de­rung von Betriebs­rats­wah­len gemäß § 119 Betriebs­ver­fas­sungs­ge­setz (BetrVG) straf­bar und wird mit einer Geld- oder Frei­heits­stra­fe von bis zu einem Jahr ver­folgt. Aller­dings han­delt es sich bei der Vor­schrift um ein sog. Antrags­de­likt und kann des­halb nur auf Antrag von Arbeit­neh­mer­ver­tre­tern, Gewerk­schaf­ten oder sei­tens des Unter­neh­mens ver­folgt wer­den. Heil will daher das Gesetz dahin­ge­hend ändern, dass es künf­tig aus­rei­chen soll, dass eine Straf­ver­fol­gungs­be­hör­de Kennt­nis von einem sol­chen Vor­gang hat, mit der Fol­ge, dass sie dann Ermitt­lun­gen auf­neh­men muss.

Inves­ti­tio­nen in die Gesund­heits­för­de­rung der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, gera­de auch von klei­nen und mitt­le­ren Betrie­ben, sind immer Inves­ti­tio­nen in die Zukunft unse­rer Gesell­schaft. „Mens sana in cor­po­re sano.” Das ist eine latei­ni­sche Rede­wen­dung, die ihren Ursprung in den Schrif­ten des römi­schen Dich­ters Juve­nal (cir­ca 60 bis 127 n. C.) hat. Ken­nen Sie nicht? Dann über­set­ze ich mal sinn­ge­mäß (nicht wört­lich): „Nur in einem gesun­den Kör­per wohnt auch ein gesun­der Geist.“ Jetzt klin­gelt es bei den meis­ten! An dem Satz ist ganz sicher etwas dran. Dies wis­sen zuneh­mend auch die Unter­neh­men, wes­halb BGM eine zuneh­mend wich­ti­ge Rol­le spielt. BGM steht für Betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­nage­ment. Und gesun­de und moti­vier­te Mit­ar­bei­ter sind die Basis für erfolg­rei­che Unter­neh­men. Kran­ke Mit­ar­bei­ter kos­ten die Unter­neh­men dage­gen enor­me Beträ­ge. Da kom­men beacht­li­che Sum­men zusam­men, die bes­ser für ein Betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­nage­ment ver­wen­det wer­den soll­ten. Denn: Mit­hil­fe von BGM kön­nen die Fehl­zei­ten­ra­ten von Beschäf­tig­ten um durch­schnitt­lich 26 % redu­ziert wer­den. Jeder…

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Das Jahr neigt sich schon wie­der dem Ende ent­ge­gen. Bereits das zwei­te Jahr ganz im Zei­chen der Coro­na­pan­de­mie, aber dar­um soll es heu­te nicht gehen. Nicht sel­ten fin­det man die Mei­nung vor, der 24. und 31. Dezem­ber eines Jah­res sei­en gesetz­li­che Fei­er­ta­ge. Dies trifft nicht zu. Auch greift kei­ne Fei­er­tags­re­ge­lung für den Nach­mit­tag an Hei­lig­abend und Sil­ves­ter. Es han­delt sich um ganz „nor­ma­le″ Werk­ta­ge, für wel­che ggf. Urlaub bean­tragt und gewährt wer­den muss – das besagt das Bun­des­ur­laubs­ge­setz (BurIG). Lang­sam wer­den die Dienst­plä­ne gemacht, Urlaub muss ein­ge­reicht wer­den: Vie­le wol­len Hei­lig­abend und Sil­ves­ter frei haben. Aber muss man dafür wirk­lich einen gan­zen Urlaubs­tag inves­tie­ren? Oder reicht ein hal­ber frei­er Tag? Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer sind grund­sätz­lich zum Arbei­ten ver­pflich­tet. Das heißt aber nicht, dass Betrie­be für die­se Tage nicht Son­der­re­ge­lun­gen erlas­sen kön­nen. Hal­ber oder gan­zer Urlaubs­tag? Ein Urlaubs­tag oder nur ein hal­ber, das hängt davon ab, was im Arbeits­ver­trag, im Tarif­ver­trag oder…

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ARD, ZDF, C & A BRD, DDR und USA BSE, HIV und DRK GbR, GmbH — ihr könnt mich ma’! THX, VHS und FSK RAF, LSD und FKK DVU, AKW und KKK RHP, USWLMAA PLZ, UPS und DPD BMX, BPM und XTC EMI, CBS und BMG ADAC, DLRG — oje­mi­ne EKZ, RTL und DFB ABS, TÜV und BMW KMH, ICE und Esche­de PVC, FCKW — is nich’ OK … san­gen Die Fan­tas­ti­schen Vier im Jah­re 1999 in ihrem legen­dä­ren Song MfG. Ken­nen Sie die meis­ten Abkür­zun­gen dar­aus? Gut! Wis­sen Sie auch, was 3G, 2G oder auch 2G plus bedeu­ten? Nein? Dann erklä­re ich es Ihnen, denn das sind die der­zeit wirk­lich rele­van­ten Abkür­zun­gen, auch im Arbeits­le­ben: Bund und Län­der wol­len einen wei­te­ren Anstieg der der­zeit rasant anstei­gen­den Coro­­na-Infe­k­­ti­on­s­­zah­­len ver­mei­den. Daher rufen sie dazu auf, sich imp­fen zu las­sen und beschlie­ßend ent­spre­chend län­­der- und bun­des­wei­te Regeln. So gilt seit dem 18. Novem­ber deutsch­land­weit min­des­tens die 3G-Regel am Arbeits­platz. Wofür steht 3G? Die 3G-Regel steht für…

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